Streit um Betreuungsgeld: Ziehen Arme den Kürzeren?

Zu diesem Thema berichtet heute u.a. die Süddeutsche Zeitung. Was steckt hinter dieser Frage? Die schwarz-gelbe Koalition will den geplanten Zuschuss von zunächst 100 Euro Betreuungsgeld in voller Höhe von der Hartz-IV-Leistung abziehen. Der Betrag wird den Betroffenen zwar ausbezahlt, aber anschließend vom Arbeitslosengeld wieder abgezogen. Wieso? Einerseits, heißt es laut Pressebericht, man könne Familien, nur weil sie von Hartz-IV leben, das Betreuungsgeld nicht vorenthalten. Andererseits sei Hartz-IV aber eine reine „Mindestsicherung“. Wenn sich das Einkommen um 100 Euro erhöhe, müsse die Hartz-IV -Leistung zwangsläufig entsprechend sinken. Sonst, so die Befürchtungen der Kritiker, würden auch „Fehlanreize“ geschaffen ...

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