Neue Cookies unterlaufen den Datenschutz

Cookies sind kleine Textdateien, die von Anbietern auf Rechnern der Nutzer gesetzt werden, um deren �Surfverhalten� verfolgen zu können. Immer mehr User löschen nun aber regelmäßig solche Cookies über den Browser. Besuchen sie anschließend eine Website erneut, erscheinen sie als neue User und generieren für die Sitebetreiber zusätzliche Werbeeinnahmen. Anbieter entwickeln nun neue Cookie-Varianten, die immer schwerer zu erkennen sind. Die klassischen �HTTP-Cookies� lassen sich relativ einfach löschen. Deshalb wurden �Flash Cookies� entwickelt, die für den Nutzer nicht mehr ohne weiteres erkennbar sind, in �Plugins� abgespeichert werden und nicht mittels Browser gelöscht werden können. Die war anfangs etwa nur in Online-Verbindung mit einem Einstellungsmanager von Adobe möglich. Mittlerweise gelingt das Löschen unbemerkt gesetzter Flash Cookies auch über Firefox. Flash Cookies erlauben nicht nur, eine �Flash History� des Nutzerverhaltens zu erstellen. Sie erlauben auch, ebenso unbemerkt HTTP-Cookies, die der Nutzer eigentich gelöscht hat, wieder herzustellen und zu nutzen (�Re-spawning�). Das ist aber noch nicht alles: �ETags� veranlassen den Browser, Id-Informationen im Cache abzuspeichern und an den Server zu schicken. Auch erlaubt ein �Browser Fingerprinting�, ganz bestimmte Rechner zu identifizieren. Das Neueste ist die �HTML5 Web Storage�. die kein Plugin benötigt, auch funktioniert, wenn HTTP und Flash blockiert sind, eine Speicherkapazität bis zu 5 MB ermöglicht und sich etwa beiTwitter.com und Spotify.com findet. Die Entwicklung solcher Kontrollprogramme geht mittlerweise soweit, dass die US-Federal Trade Commission von einem �digital arms race� spricht. Einer Untersuchung bedarf sicher auch, welche Cookies etwa durch Amazon oder Facebook mit seinem �Timeline� gesetzt werden ...Zum vollständigen Artikel

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