Kindesmissbrauch? Verteidigung mit Verstand. Mal sehen, was draus wird.

Es liegt auf der Hand. Für die EINEN blogge ich viel zu wenig und ich werde angefeuert, mehr zu bloggen. Die ANDEREN (meist aus Justizkreisen) sehen das anders. Für die blogge ich viel zu viel. Aber durch deren Kritik bin ich jedenfalls sicher, dass auch aus Justizkreisen meine Blogs gelesen werden. So ist das. Am Montag fing es dann an mit einer angeblichen Mißbrauchsgeschichte vor dem örtlichen Landgericht. Und auf der Anklagebank sitzt mein Mandant; ein seit Jahrzehnten anerkannter Psychotherapeut. Gehobenen Alters. Der Mandant bestreitet die Vorwürfe und erklärt diese mit der Grunderkrankung - Schizophrenie mit nazistischem Verfolgungswahn - des Kindes. Gerade deshalb sei das Kind ja bei ihm in Behandlung gewesen. Aha. Das könnte also eine Kernfrage sein. Aber diese Frage hatte bisher noch niemand gestellt. Umso erschreckender, dass die Staatsanwaltschaft ohne jegliches Hinterfragen mal eine Anklage allein auf Grundlage der Aussage des Kindes raushaut und das Landgericht dann ebenso unkritisch eröffnet. Offenbar kam niemanden bisher die Idee mal zu hinterfragen, warum das Kind überhaupt in therapeutischer Behandlung bei dem jetzt Angeklagten gewesen war... . Was, wenn sich die Beschuldigungen gegenüber dem Angeklagten als logische Konsequenz der Grunderkrankung des Kindes zeigen ? Dann wäre die Existenz des Angeklagten mit einer Leichtfertigkeit zerstört, die seinesgleichen sucht. Von ordnungsgemäßen, geschweige denn intelligenten Ermittlungen mal ganz abgesehen. Nein ...Zum vollständigen Artikel


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