Kaufmännischer Vorstand der DSO verlässt die Koordinierungsstelle

Der Stiftungsrat der DSO und der Kaufmännische Vorstand der DSO Dr. Thomas Beck haben die Auflösung des Vertrages von Dr. Beck mitgeteilt. Der Pressemitteilung der DSO zufolge begründete Dr. Beck die Beendigung seiner Tätigkeit mit anhaltenden Attacken auf seine Person

“trotz eines entlastenden Gutachtens der angesehenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG”.

Auch wolle er mit Blick auf die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten auf keinen Fall, dass durch die anhaltende Diskussion das Thema Organspende Schaden nehme.

Bei dem erwähnten Gutachten geht es um die in der Presse wie auch im Deutschen Ärzteblatt berichteten Vorfälle um schwere Vorwürfe aus den eigenen Reihen der DSO, die mit anonymen Briefe auch an die Presse mitgeteilt worden waren. So berichtete u.a. das Deutsche Ärzteblatt :

“Den Entscheidungsgremien der DSO werden wirtschaftliches Fehlverhalten in Form von Vetternwirtschaft und einer Selbstbedienungsmentalität vorgeworfen, aber auch ein seit Jahren schlechter Umgang mit den Mitarbeitern.

Es herrsche ein Klima der Angst, auf interne Kritik reagiere der Vorstand der DSO mit Einschüchterung, Abmahnung und Kündigung. Zugleich seien die Konzepte, um dem Organmangel in Deutschland entgegenzuwirken, bislang ineffektiv und unter den Mitarbeitern schlecht verankert. Das geht aus einem anonymen Brief hervor, der dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.

So werde Geld für die Strategie der Inhouse-Koordination, eine enge Verzahnung von Tätigkeiten der DSO mit denen der Klinikärzte, ausgegeben. Die Inhousekoordination habe aber bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht, der Vorstand setze sich trotz Bitten der Mitarbeiter mit dem Konzept nicht kritisch genug auseinander. (…)

Das anonyme Schreiben wurde an einen großen Verteiler versandt, unter anderem an das Bundesministerium für Gesundheit, die zuständigen Landesministerien, den Fachbeirat und den Stiftungsrat der DSO ...

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