Wenn eine Entertainerin einer Prinzessin den Mann wegschnappt, dann darf die Prinzessin dies nicht leugnen

In einer persönlichkeitsrechtlichen Entscheidung vom 15.03.2012 hat das Landgericht Berlin (Az.: 27 O 542/11) zu Gunsten einer Entertainerin entschieden.

Diese hatte gegen eine deutsche Prinzessin Klage auf Unterlassung erhoben. Die klagende Entertainerin hat einen 14-Jährigen Sohn mit dem Ehemann der beklagten Prinzessin.

Die Beklagte hatte im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung auf der sowohl sie, als auch die Klägerin zu gegen war, auf Fragen der Presse die Beziehung zwischen ihrem Mann und der Entertainerin abgestritten. Die Beziehung war in den vorangegangenen Jahren wieder aufgekeimt und inzwischen ein zweites Mal beendet worden.

Schweigen wäre Gold wert gewesen

Auf die Frage der Presse, ob die Beklagte eifersüchtig auf die Klägerin sei antwortete sie:

„Um Gottes Willen, nein. Worauf soll ich denn eifersüchtig sein, bitte schön. Frau (…) inszeniert das doch alles bloß!“

Die Klägerin fühlte sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt, weil sie durch die Aussage der Beklagten öffentlich als Lügnerin dargestellt werde. Die Beklagte berief sich darauf, die Wahrheit zu sagen. So kam es dazu dass das Gericht prüfen musste, ob die Aussage der Beklagten wahr ist ...

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