Gut aufpassen beim Online-Banking!

Nach einer aktuellen BGH-Entscheidung (Urteil vom 24.04.2012 – XI ZR 96/11) machen sich Bank-Kunden, die von ihrer Bank veröffentlichten Warnhinweise nicht beachten und befolgen, bei einem Pharming- Angriff gegenüber der Bank schadensersatzpflichtig .

Hintergrund: Im vorliegenden Fall war der Kläger einem Pharming-Angriff zum Opfer gefallen. Beim Online-Banking wurde er auf eine Website umgeleitet, die von der normalen Website seiner Bank äußerlich nicht zu unterscheiden war. Sodann wurde er darauf hingewiesen, dass er im Moment keinen Zugriff auf das Online-Banking seiner Bank habe und aufgefordert, zehn Tan-Nummern einzugeben. Dies tat er auch und konnte danach normal mit dem Online-Banking fortfahren. Kurze Zeit später wurde von seinem Girokonto ein Betrag von 5.000 € auf ein Konto bei einer griechischen Bank überwiesen. Diese Überweisung hatte der Kläger nicht veranlasst. Nachdem in einem Strafverfahren kein Täter ermittelt werden konnte, wollte der Kläger die 5.000 € von seiner Bank zurück erstattet haben. Seine Klage blieb jedoch in allen Instanzen erfolglos und wurde heute auch vom BGH abgewiesen ...

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