E-Mental-Health-Programm des BMG : Startup ins Blaue für Interessenten?

Das Bundesministerium für Gesundheit hat seiner PM vom 24.4.2012 zufolge ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Entwicklung und Evaluation eines E-Mental-Health-Programms für Menschen mit leicht- bis mittelgradigen depressiven Symptomen vergeben. Nach einer öffentlichen Bekanntmachung und nach Begutachtung der eingegangenen Anträge durch ein externes Gutachtergremium (wer sass da drin?) wurde der Projektauftrag der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Lübeck erteilt. Das Projekt in Kooperation mit den Universitäten Bern, Bielefeld, Hamburg, Tübingen und Trier startete dortigen Angaben zufolge bereits im April 2012. Das Bundesministerium für Gesundheit fördert das Forschungsprojekt nach eigenen Angaben mit 450.000 Euro und begründet dazu weiter:

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Nach den Diagnosestatistiken der Kranken- und Rentenversicherungen haben sie sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt, die aufgrund ihrer Häufigkeit und ihrer direkten und indirekten Krankheitskosten von erheblicher gesundheitspolitischer und gesundheitsökonomischer Bedeutung ist.

Um Betroffenen bereits bei Auftreten von depressiven Symptomen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hilfen anzubieten, soll ein evidenzbasiertes Programm zur Förderung des Selbstmanagements auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologie evaluiert werden. Im Rahmen des Vorhabens sollen auch Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob durch ein frühzeitig ansetzendes E-Mental-Health-Angebot Verhaltensänderungen erreicht werden können, die die Entwicklung schwerer Depressionen verhindern.

Für weitere Informationen zur Studie verweist das BMG auf die Website des Projekts ...

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