Zu: "Wer soll das bezahlen? das (Steuer)Rad nicht überdrehen; das Gleichnis zum Steuerzahlen" von random coil

Im random coil Blog fand sich am Wochenende ein interessanter Beitrag auf den ich hier gern Verweise. Erzählt wird ein Gleichnis von der Steuerfinanzierung und einer späteren Steuersatzsenkung:
�Es waren 10 Freunde, die gingen jeden Tag miteinander zum Essen. Stets betrug ihre Rechnung zusammen 100,00 �. Sie zahlten ihre Anteile an dieser Gesamtrechnung etwa so, wie wir Steuern zahlen, nämlich: 4 Gäste (die Ärmsten) zahlten � nichts 5. Gast � 1 � 6. Gast � 3 � 7. Gast � 7 � 8. Gast � 12 � 9. Gast � 18 � 10. Gast � 59 � (...)
Es kam wie es kommen musste: Streit über die Verteilung der Steuersenkung vulgo dem Rabatt vom Gastronomen. Am Ende nahm der finanzstarke Gast nicht mehr teil und aus war es mehr mit dem Essen "auf fremde Kosten". Es liest sich ganz nett und auf den ersten Blick auch zielsicher, treffend und korrekt. Ist es leider nicht! Man könnte natürlich noch anführen, dass der deutsche Steuerstaat auf den Wegzügler mit einer erweiterten Steuerpflicht bei Wegzug reagiert (§ 2 Außensteuergesetz), quasie der nicht mehr teilnehmende Gast weiterhin seinen Rechnungsanteil bezahlt, obwohl er vom Essen nichts mehr abbekommt. Weiterhin ist natürlich der Wegzug weniger attraktiv, da die Abgeltungsteuer die Kapitaleinkünfte "der Reichen" weiter "entlastet", aber schwerwiegender ist doch die Verengung auf die Einkommensteuer (nur ca. 37% des Gesamtsteueraufkommens) ... Natürlich ist die progressive Einkommensteuer für die "Gutverdiener" (lt. Tarif ab ca. 55.000 Euro zu versteuerndes Einkommen) und erst recht für die "Reichen" (250.000 Euro) ein Dorn im Auge ...Zum vollständigen Artikel


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