WikiLeaks: Flugbeschränkungen für Rechtsanwältin

Rechtsanwälte, insbesondere Strafverteidiger, riskieren bisweilen, nicht bloss als Vertreter ihrer Mandanten gesehen zu werden. Sie werden stattdessen für ihre anwaltliche Tätigkeit sanktioniert, was ihre Unabhängigkeit und überhaupt ihre Funktion als Rechtsanwälte gefährdet. Ein aktuelles Beispiel dafür ist meine australische Anwaltskollegin Jennifer Robinson, die WikiLeaks-Gründer Julian Assange in rechtlicher Hinsicht unterstützt. Vor einigen Tagen konnte sie ihre Flugreise nach Australien am London Heathrow Airport erst mit Verzögerung antreten, nachdem ihr zuerst das Check-in durch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic verweigert worden war:

Die Check-in-Verweigerung wurde Jennifer Robinson damit begründet, sie sei auf einer «inhibited list» verzeichnet und ihre Flugreise müsse deshalb von den australischen Behörden genehmigt werden – was diese Behörden allerdings bestreiten und, genauso wie Virgin Atlantic, für Auskünfte auf die britischen Behörden verweisen. Diese wiederum erklären sich ebenfalls für nicht zuständig …

Naheliegend ist ein Zusammenhang mit Wikileaks und amerikanischen Behörden, die Julian Assange rechtlich belangen möchten ...

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