Wenn eine Polizistin der Polizei nichts zutraut...

Da hat sie sich aber weit aus dem Fenster gelehnt, die deutsche Hochsprung-Rekordhalterin und Polizeikommissarin Ariane Friedrich. Sie hatte von einem "Fan" eine anzügliche E-Mail erhalten, im Anhang (möglicherweise) das Bild des Geschlechtsteils des Absenders. Möglicherweise, ja, denn Frau Friedrich schreibt selbst, dass sie den Mailanhang noch nicht angeschaut hat:
"Liebe Followers, eben erreichte mich folgende Facebookmail : [Vorname Nachname], wohnhaft in [Wohnort] schrieb: "Willst du mal einen schönen Schw*** sehen, Gerade geduscht und frisch rasiert." Zusätzlich hat er noch eine Datei mitgeschickt, die ich nicht öffnen werde. NEIN HERR [Nachname], ich möchte weder Ihr Geschlechtsteil,noch die Geschlechtsteile anderer Fans sehen. Anzeige folgt." Ich habe aus Gründen anstelle des im Zitat genannten vollen Namens und Wohnorts des Absenders Platzhalter eingefügt...
... Hochspringerin wehrt sich via Facebook: Ariane Friedrich per E-Mail sexuell belästigt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/boulevard/hochspringerin-wehrt-sich-via-facebook-ariane-friedrich-per-e-mail-sexuell-belaestigt_aid_740838.htmlDas Selbstjustiz vs. Rechtsstaat Ich halte diese Art von Selbstjustiz für sehr gefährlich - und ich würde mich nicht wundern, wenn wir Frau Friedrich bald als Hauptdarstellerin in einem entsprechenden Zivil- oder Strafprozess wieder sehen würden. Wir leben in einem Rechtsstaat, in dem es eben dem Staat obliegt, Fehltritte seiner Bürger zu bestrafen und zu be- und verurteilen. Und das ist gut so. Denn derartige Vorverurteilungen wie in diesem Fall sind äußerts gefährlich. Haben Sie, Frau Friedrich, sich einmal überlegt, ob die Nachricht denn wirklich vom behaupteten Absender stammt - oder nicht vielleicht gefälscht ist oder z.B ...Zum vollständigen Artikel


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