Anklage wegen mutmaßlichem Mord in Kiosk

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat Anklage gegen zwei Brüder wegen gemeinschaftlichem Mordes erhoben. Laut Anklage sollen die beiden Männer im Alter von 17 und 30 Jahren eine 76-jährige Frau erwürgt haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Männer im März letzten Jahres das Lotto-Geschäft der Frau aufgesucht haben. Sie sollen das mutmaßliche Opfer zunächst stark gegen den Kopf geschlagen haben und anschließend versucht haben, sie zu fesseln und zu knebeln. Da die Frau Gegenwehr leistete, sollen sie Männer sie gemeinschaftlich ermordet haben, wobei einer den beiden Männer die Frau festhielt und der Andere sie erwürgte.

Laut Anklage haben die beiden Beschuldigten circa 130 Stangen Zigaretten an sich genommen und sind dann geflüchtet. Im Zuge der Ermittelungen stießen die Beamten durch die Auswertung von Handy-Verbindungsdaten auf die Brüder. Die beiden Männer wurden bereits im Mai 2011 festgenommen und sitzen seitdem im Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes droht den Männern eine lebenslange Freiheitsstrafe.

( Quelle: Mittelbayerische online vom 11.04.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

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