Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz erstmals auch auf GmbH-Geschäftsführer angewandt

Der BGH hat in seiner heutigen Entscheidung (Urteil vom 23.04.2012 – II ZR 163/10) entschieden, dass der Schutzbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) betroffen ist, wenn ein GmbH-Geschäftsführer nach Ablauf seines befristeten Vertrages aufgrund seines Alters nicht weiter beschäftigt wird.

Recht bekommen hat damit der Kläger, der bei Ablauf seines Vertrages als medizinischer Geschäftsführer einer GmbH in Köln 62 Jahre alt war. In seinem befristeten Vertrag war eine Verlängerungsoption vorgesehen. Die GmbH entschied sich jedoch dafür, die Anstellung des Klägers nicht fortzusetzen und stellte stattdessen einen 41-jährigen Mitbewerber ein. Dies geschah auch nach Aussagen des Vorstandsvorsitzenden deshalb, weil der neue Geschäftsführer eben deutlich jünger war als der Kläger ...

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