AG München: Vergütungspflicht für beauftragtes Kunstwerk entfällt nicht wegen "Nichtgefallens"

Das AG München (Urt. v. 19.04.2011 - Az.: 224 C 33358/10) hat entschieden, dass die Vergütungspflicht für die Erstellung eines Kunstwerkes nicht deshalb abgelehnt werden kann, weil dem Besteller das Kunstwerk nicht gefällt.

Geklagt hatte eine Kunstberatung, bei welcher die Beklagte eine Kunstinstallation in Form eines Hinterglasbildes für ihr Treppenhaus in Auftrag gegeben hatte. Die Kunstinstallation sollte sich an den ausgewählten Gemälden im Katalog der Klägerin orientieren, aber keine Kopie derselben darstellen, sondern ein eigenständiges Gemälde sein.

Nach Einbau der Installation stellte sich der erhoffte "Whou-Effekt" bei der Beklagten jedoch nicht ein und sie verweigerte die Zahlung der noch offenen Vergütung bzw ...

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