Uneindeutige Zuordnung eines Qualitätsurteils der Stiftung Warentest zum Produkt ist irreführend

Qualitätssiegeln wie z.B. ein „SEHR GUT“ der Stiftung Warentest müssen sich in der Werbung eindeutig auf das Produkt beziehen, dem sie verliehen wurden, sonst ist die Werbung irreführend!

Dies entschied kürzlich das LG Heilbronn (Urteil vom 12.01.2012, Az.:8 O 381/11 Hä). Ein Unternehmen darf Produkte nicht mit Qualitätssiegeln bewerben, wenn das jeweilige Produkt ein solches Testurteil nicht erhalten hatte. Auch muss klar erkennbar sein, auf welches Produkt sich ein abgebildetes Qualitätssiegel bezieht.

Vorliegend warb Kaufland in einem Prospekt für Feucht- und Trockenfutter der Marke Pedigree. Beide Produkte waren nebeneinander abgebildet. Zwischen den beiden Produkten befand sich das Qualitätssiegel der Stif...

Zum vollständigen Artikel
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr dazu. OK