Wettlauf der Bundesländer um die Energiewende

● Von Katharina Radloff, Berliner Informationsdienst zur Energiepolitik ● Am Montag, den 16.04.2012 kritisierte der Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur (dena), Stephan Kohler, in der Financial Times Deutschland das unabgestimmte Vorgehen der Bundesländer beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Nach Angaben der dena werden die Bundesländer Anfang des kommenden Jahrzehntes bereits 52-58% ihres Stroms aus regenerativen Quellen produzieren, der Bund hatte das Ziel bei 35% festgelegt. Dieser Ehrgeiz der Bundesländer sei jedoch mit Skepsis zu betrachten, warnt Kohler, da die riesige Lücke zwischen den Zielen der Bundesregierung und denen der Länder eine gigantische Ressourcenverschwendung zur Folge haben könnte. Das Problem liegt vor allem darin, dass der Strom nicht abtransportiert werden kann, da der Netzausbau zu langsam vorankommt. Um die Aktivitäten der Bundesländer zu erfassen, hat die Agentur für Erneuerbare Energien eine 200-seitigen Jahresbericht erstellt, der einen umfassenden Überblick über den Ausbaustand Erneuerbarer Energien auf Landesebene ermöglicht ...Zum vollständigen Artikel


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