Steuerfalle Dienstwagen beim Gesellschafter-Geschäftsführer

Nicht selten werden Firmenwagen genutzt. Die Kosten werden vom Unternehmen getragen und die Privatschatulle bleibt verschont. Doch der Fiskus hält die Hand auf: So muss der geldwerte Vorteil aus der Nutzung eines Firmenfahrzeuges grundsätzlich versteuert werden – gleichgültig, ob der Wagen dem Chef oder den Mitarbeitern zur Verfügung steht. Dieser geldwerte Vorteil ist entweder anhand eines Fahrtenbuches oder pauschal nach der so genannten 1-Prozent-Regelung zu ermitteln. Bei Gesellschafter-Geschäftsführern einer Kapitalgesellschaft schaut der Fiskus noch genauer hin. In diesen Fällen muss die Nutzung eines betrieblichen Fahrzeuges nämlich durch eine fremdübliche Überlassungs- oder Nutzungsvereinbarung abgedeckt sein. Das heißt: Keine Extrawurst für den Chef. Es müssen Bestimmungen zugrunde liegen, die auch unter fremden Dritten vereinbart worden wären, etwa für einen Geschäftsführer, der nicht am Unternehmen beteiligt ist. Fehlt es an einer derartigen Regelung bzw. werden die getroffenen Spielregeln nicht oder nicht vollständig eingehalten, wird der Vorteil aus der Nutzung des Firmenwagens so behandelt, als wäre Gewinn an den Gesellschafter-Geschäftsführer ausgeschüttet worden. Dies führt sowohl auf der Ebene der Gesellschaft als auch bei dem Gesellschafter selbst zu steuerlichen Konsequenzen ...

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