Kostenterror durch Vollmachtsvorlage?

Nicht nur Strafrechtler haben ihre Ehrbegriffe. Bei Strafverteidigern kommt es bekanntlich sehr, sehr, sehr schlecht an, wenn Staatsanwälte – z.B. bei Akteneinsichten – eine schriftliche Vollmacht verlangen. Die können da alles – von freundlich bis giftig. Ob Alexandra Braun in Hamburg oder Carsten Hoenig in Berlin – sogar einen eigenen Vollmachtsblog des Kollegen Melchior aus Wismar gibt es – alle antworten auf das Verlangen, aber sie legen nie eine Vollmacht vor. Anwälte haben auch ihren Stolz.

Ich auch.

Arbeitsrecht ist ja so was wie Zivilrecht (Zivilrechtler weghören oder wegklicken – es ist wahr!). Außerdem mache ich ja auch manchmal „echtes“ Zivilrecht, so mit Gerichtskosten und Pseudogüteverhandlung etc. Auch Zivilrechtler haben Ehrbegriffe. Im umliegenden Brandenburg (das ist so etwas wie das umliegende Schleswig-Holstein für Alexandra Braun) haben sich die Gerichtskassen etwas Eigenes ausgedacht. Es gibt gerade nach Vergleichen immer wieder mal Gerichtskosten zurückzuerstatten (Sie erinnern sich – bei Zivilgerichten zahlt der Kläger einen Vorschuss) ...

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