Fall Kachelmann: Nun schreibt er sein Buch “Mannheim” also doch nicht…

© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

… aber Jörg Kachelmm schreibt ein Buch, mit dem er seinen geplanten Ansatz für sein schon länger angekündigtes Buch deutlich konkretisiert – und er holt sich eine kompetente Co-Autorin ins Boot, nämlich seine heutige Ehefrau, die ihn während des gesamten Prozesses vor dem Landgericht Mannheim, in dem er vom Vorwurf der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin freigesprochen worden ist, begleitet hat und deswegen sehr umfassend schildern kann, wie sich Angehörige einer Person fühlen, die in solche Mühlen der Justiz gerät wie es ihrem Ehemann geschehen ist.

Der Titel des Buches lautet jetzt nach Aussage des neuen Verlages

“Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz”.

Es soll im Oktober bei Heyne erscheinen (Nach Freispruch: Kachelmann schreibt Enthüllungsbuch mit Ehefrau – Nachrichten Regionales – München – WELT ONLINE).

Natürlich gibt es sofort nach der Ankündigung die ersten abfälligen Kommentare: Jörg Kachelmann habe seinen Plan bzgl. des Buches “Mannheim” aufgegeben, dies sei ja nun etwas ganz Neues – wie beschränkt muss die Gedankenwelt bei denjenigen sein, die solchen Unsinn schreiben: Offensichtlich ist der Buchtitel keine Aufgabe des bisherigen Buchprojekts, sondern eine Erweiterung, denn schliesslich ist mit der Provinz eine ganz bestimmte Gegend in Deutschland gemeint – und gleichzeitig wird der Blick nun gerichtet auf das eigentliche Problem, nämlich die Frage, inwieweit Recht und Gerechtigkeit deckungsgleich sind bzw. durch das Verhalten der Akteure voneinander getrennt werden können ...

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