England: Supermarkt erhält Rechtsdienstleistungslizenz

Die spinnen, die Engländer! Die Registrierungsbehörde (SRA) hat die Gründung von drei alternativen Geschäftsstrukturen (Alternative Business Structure – ABS) genehmigt. Eine Ehefrau wurde Gesellschafterin eines Einzelanwalts, eine Bürovorsteherin Gesellschafterin einer mittleren Kanzlei und ein Supermarkt will sich künftig auf das Familienrecht spezialisieren.

Die Briten versprechen sich davon Flexibilität und Innovation auf dem Rechtsdienstleistungsmarkt. Es soll zu mehr Wettbewerb führen und so dem Verbraucher eine bessere Auswahl und einen besseren Zugang zu den Rechtsdienstleistern ermöglichen.

Als Freund von Liberalisierungen und jemand der keinen Wettbewerb scheut halte ich dieses Konzept dennoch für abwegig. Anwälte denken und arbeiten heute ohnehin stärker als früher nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Das ist auch legitim.

Anwaltliche Dienstleistungen dürfen nicht durch rein wirtschaftliche Faktoren unterlaufen werden ...

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