Nie mehr kostenlose Zeitschriften an den Schulen? BRAVO?!?

Kostenlose Zeitschriften haben ein Problem: sie sind kostenlos. Das bedeutet, sie müssen sich durch Spenden oder - das dürfte weitaus häufiger sein - durch Werbung finanzieren. Werbekunden kann man im professionellen Bereich aber nur finden, wenn man gute Mediadaten vorlegen kann, aus denen hervorgeht, wie viele Leser denn nun die Zeitschrift eigentlich hat. Der Werbekunde will ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen. Kostenlose Zeitschriften haben jetzt noch ein Problem: Sollte sich die Ansicht des Landgerichts München durchsetzen, müssen sie nach einer Meldung von W&V bei der so genannten "verbreiteten Auflage" der Zeitschrift künftig jeden Leser nachweisen. Und das ist gerade bei kostenlosen Zeitschriften ja ein großes Problem, wenn nicht gar unmöglich. Was war geschehen? Ich hatte schon darüber berichtet: Der Bauer-Verlag, Heimat der Jugendzeitschrift "BRAVO", hatte zunächst in Hamburg gegen eine kostenlose Zeitschrift, den SPIESSER, geklagt: Die vom SPIESSER behaupteten Auflagenzahlen schienen dem Bauer-Verlag zu hoch. Doch der Prozess ging verloren. Das Gericht urteilte damals, dass die "Werbung" mit den Auflagezahlen sich allein an Profis aus der Werbung richtete. Und diese wüssten die Zahlen schon richtig zu interpretieren ...Zum vollständigen Artikel

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