“Ihr Verhalten merke ich mir!”

Ach, wie entgegenkommend Versicherer doch sein können. Die Mandantin hatte unverschuldet einen Verkehrsunfall erlitten, war dringend auf ein Kfz angewiesen und hatte durch den gegnerischen Versicherer die Zusage erhalten, daß dieser für ein Mietfahrzeug aufkommt … für zunächst ganze drei Tage.

Es liegt auf der Hand, daß dieser Zeitraum niemals ausreicht, einen Sachverständigen zu beauftragen, das Gutachten zu erhalten, dieses an den gegnerischen Versicherer weiterzuleiten und von diesem den Schadensbetrag zu erhalten, um dann ein Ersatzfahrzeug zu erwerben.

Um die Angelegenheit zu vereinfachen, rief ich im Beisein der Mandantin den Sachbearbeiter des Versicherers an, welcher sogleich bekundete, sich unverzüglich um die Verlängerung des Mietfahrzeugvertrages kümmern zu werden. Ja, die Mandantin hätte den Mietwagen auch selbst anmieten können. Aber da der Versicherer mit dem Fahrzeugvermieter wohl Sonderkonditionen vereinbart hatte, hatte ich keine Bedenken, wenn diese zum Tragen kamen. Schließlich wirkten sich diese nicht zum Nachteil meiner Mandantin aus.

Der Sachbearbeiter rief mich dann auch umgehend zurück: Das Vertrag über das Mietfahrzeug sei zunächst um weitere sieben Tage verlängert worden ...

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