Kampf dem Freibier und der Ansturm des Internets aufs Grundgesetz

Jahrelang hat es auf politischer Ebene keine Sau interessiert, das Internet. Im Rahmen der Urheberrechtsnovellen wurde es mal nebenbei angesprochen und ab und zu war die Rede von flächendeckenden Highspeedzugängen fürs ganze Volk. Bis eine kleine Schar von Freibeutern begann, die Landtage zu kapern.

Seitdem ist das Internet in aller Munde. Als besonders Fortschrittlich wollen sich die alt-konservativen CSUler darstellen. Erst kam der Vorschlag eines Internetministers und jetzt möchte Manfred Weber, Chef der CSU-Zukunftskommission, die Freiheit des Internets in der Bayerischen Verfassung festschreiben. Er ist der Ansicht, dass dem freien Zugang zum Internet zweifelsohne Verfassungsrang zukommen müsste. Dies ist ja durchaus ein erstrebenswerter Ansatz, ich frage mich nur, ob dies tatsächlich ernsthafte Bestrebungen sind oder ob es nur darum geht den Piraten Wähler abzugraben. Was würde sich ändern, wenn der freie Zugang zum Internet Verfassungsrang bekommt?

Bedeutet dies kostenloses Internet für alle? Bisher wird niemand in Deutschland daran gehindert, sich einen kostenpflichtigen Internetzugang zu besorgen. Oder habe ich dann Anspruch darauf, dass auch in meinem Heimatkaff DSL bzw....

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