AG Düren: My home is my castle

Es gibt schon ungewöhnliche Wohnungen, z.B. in einer Burg. Solche eine ungewöhnliche Wohnung kann für den Vermieter auch ungewöhnliche Probleme schaffen, wenn er nämlich die Miete erhöhen möchte. Hier forderte der Vermieter von der Mieterin die Zustimmung zu einer Mieterhöhung auf den ortsüblichen Mietzins und verwies zur Begründung auf den Mietspiegel der Gemeinde. Der Vermieter machte hierbei den Höchstwert für eine gehobene Mietwohnung geltend. Die Mieterin stimmte nicht zu, der Vermieter musste auf Zustimmung klagen.

Das Amtsgericht Düren wies seine Klage ab, da das Erhöhungsverlangen mangels ausreichender Begründung formell unwirksam war. Zwar könne der Vermieter gemäß Paragraph 558 a Abs. 2 Nr. 1 BGB auf einen Mietspiegel Bezug nehmen, dieser müsse auf die Wohnung dann aber auch anwendbar sein. Eine Burg aus dem 12. Jahrhundert enthalte der Mietspiegel der Gemeinde aber nicht. Im Mietspiegel erfasst war nur Wohnraum, der von 1948 bis 2006 bezugsfertig wurde ...

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