Abmahner droht mit Berufsrecht

Herrlich, die Kollegen von der Abmahnfront. Man hat ja leider viel zu viel zu tun mit ihnen und dem Abmahnunwesen. Es sind auch immer wieder die selben Kolleginnen und Kollegen, die sich da goldene, ach was, platine Nasen verdienen. Sie stellen im Massengeschäft für die Musik-, die Film-, die Pornofilm- und die Softwareindustrie etliche hunderte Euro für ihre Abmahnungen in Rechnung und verlangen diese hoffentlich auch in den Fällen, in denen die Abgemahnten nicht auf die Forderungen eingehen, von ihren eigenen Mandanten. Müssten sie eigentlich. Denn entgegen § 97a UrhG behaupten sie in jedem einzelnen der Massenabmahnfälle auch, dass der Einzelfall nicht einfach gelagert sei. Dran glauben, dass das Honorar den Abmahnern in Rechnung gestellt wird, tue ich nicht.

Jetzt erinnert mich einer von denen tatsächlich an meine Berufsordnung (“BORA”). Da heisst es in § 11, dass die Mandanten von den (wesentlichen) Schriftsätzen der Gegenseite zu unterrichten sind ...

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