Verdienen wir zu viel?

Heute nehme ich Bezug auf einen Beitrag des Kollegen Hänsch, den dieser in seinem Blog veröffentlicht hat. Darin berichtet der Kollege über eine Mandantin, die es etwas an Realitätssinn für die Höhe der anwaltlichen Vergütung sowohl des Kollegen selbst als auch seines Nachfolgers in der Betreuung des Mandats missen lies.

Dieser Beitrag hat mich dazu gebracht, ein wenig über die Frage nachzudenken, wie die Höhe des anwaltlichen Honorars in der Bevölkerung aufgenommen wird. Bei Gesprächen in der Kanzlei sind wir darauf gekommen, dass eine Honorarforderung in Höhe von etwa 3.500 €, wie im hier vorliegenden Fall für einige Menschen auf den ersten Blick durchaus hoch erscheinen mag. Wer etwa auf Harz IV angewiesen ist und im Monat nur ein Zehntel der Anwaltskosten zur Verfügung hat, der mag von einer Rechnung in dieser Höhe durchaus geschockt sein.

Die Folgerung aus derartigen Vorfällen ist aber für mich nicht, dass die Vergütung für Anwältinnen und Anwälte zu hoch ist, sondern dass es erforderlich ist, dass Honorar in der richtigen Weise und zum richtigen Zeitpunkt zu kommunizieren ...

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