Urlaub: Rückflug darf nicht vorverlegt werden

Wird bei einer Pauschalreise der Rückflug um etliche Stunden vorverlegt, kann dies einen Reisemangel darstellen. Außerdem dürfen sich Reisende untereinander die Gewährleistungsansprüche abtreten, auch wenn in den Bedingungen des Veranstalter etwas anderes steht. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Geklagt hatte eine Frau, deren Lebensgefährte für beide eine einwöchige Reise in die Türkei gebucht hatte. Der Rückflug sollte eigentlich um 16.40 Uhr gehen. Doch am Vortag erfuhren die Reisenden, dass sie schon um 5.25 Uhr fliegen. Deshalb sollten sie um 1.25 Uhr aus dem Hotel abgeholt werden.

Die Klägerin und ihr Begleiter ließen sich das nicht gefallen. Sie verweigerten den frühen Rückflug und flogen mit einer anderen Maschine um 14 Uhr. Die Kosten für den Flug, für nutzlos vertane Urlaubszeit und eine Reisepreisminderung verlangten sie nun vom Veranstalter.

Die Vorinstanzen sprachen lediglich eine Reisepreisminderung von 25,00 Euro zu, was die Klägerin nicht akzeptierte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK