Rezension Zivilrecht: Assessorklausur im Zivilprozess

Knöringer,Die Assessorklausur im Zivilprozess, 13. Auflage, C.H. Beck 2010 Vonref. iur. Dr. Bastian Kiehn, Hamburg Gleich zu Beginn des juristischenVorbereitungsdienstes werden die meisten Referendare in zivilprozessualerHinsicht „ins kalte Wasser geworfen“. Mit der Ausbildung in der Zivilstationmüssen die materiell-rechtlichen Kenntnisse im Rahmen der Falllösung in einepraxisgerechte Form gebracht werden. Von dem Referendar wird erwartet, dass er– meist nach einer in zeitlicher Hinsicht kurzen Einführungsarbeitsgemeinschaft– selbstständig Akten bearbeitet und praxistaugliche Arbeitsergebnisse (in derRegel in Form von Urteilen) anfertigt. Als Grundlage für die Arbeit in derStation gibt es dafür eine große Anzahl geeigneter Ausbildungsliteratur. Der Knöringer gilt in diesem Bereichmittlerweile als „Klassiker“. Das Werk gliedert sich in dreiHauptteile. Der erste Teil behandelt den Aufbau des zivilprozessualen Urteils.Entsprechend dem Aufbau eines solchen Urteils behandelt das Buch ausführlichdie Grundlagen und Besonderheiten des Rubrums, des Tenors, derKostenentscheidung, des Ausspruchs über die vorläufige Vollstreckbarkeit, desTatbestandes und der Entscheidungsgründe. Der zweite Teil widmet sich denHauptgebieten des Zivilprozesses. Behandelt werden dabei u.a. Themen wie dieKlageänderung, die Widerklage, das Versäumnisverfahren oder die einstweiligeVerfügung ...Zum vollständigen Artikel


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