Depression oder Demenz als ausreichender Grund für Sterbehilfe?

Berichten zufolge soll die WHO Demenz zum Krisenfall der öffentlichen Gesundheit erklärt sehen wollen. An zwei Dinge, gelegentlich hier und da zu hören, erinnert das:

1. “Kein Mensch ist gesund, er ist allenfalls nicht ausreichend ärztlich untersucht.” Hinzuzufügen wäre: Und/oder in seiner DNA entschlüsselt. Nach der es dann zur kaum noch wahrnehmbaren Grenzelinie gerät, ob Sie aufgrund einer eventuell dort gefundenen genetischen Sequenz bereits als krank gelten, unheilbar gar. Oder nur die theoretische Möglichkeit besteht, ob und unter welchen weiteren Voraussetzungen und auch dann nicht sicher je eine Erkrankung überhaupt auftritt. (Mal abgesehen davon, dass niemand Ihnen sagen kann, ob Sie schlicht zB 30 Jahre quietschfidel leben. Von einem Auto erfasst tödlich verunglücken und die Frage jener genetischen DNA-Chiffrierung Ihres Körpers je relevant auch nur für einen Arztbesuch wird oder geworden wäre.) Wo beginnt die Definition Ihres Seins als “krank”: Mit einer genetischen Auffälligkeit? Mit dem Auftreten der Symptome oder der Diagnose der Erkrankung.

2. “Niemand ist gesund, die WHO hat ihn nur einfach noch nicht diagnostisch klassifiziert” - in ein Krankheitsbild und passende Schublade dazu gesteckt. Damit ist es nicht mehr getan. Jetzt werden – nicht etwa hochansteckende Viruserkrankungen, sondern – chronische oder altersbedingte Erkrankungen wie Demenz zum Krisenfall deklariert. Zum Krisenfall für das öffentliche Gesundheitswesen, mithin der Gesellschaft ...

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