Mein Navi hat gesponnen…

…dann gab es eine furchtbare Sturmflut, ich hatte keinen Sprit mehr und dann kamen meine Verwandten aus Europa zu Besuch.

So ähnlich verteidigt sich nicht nur Jake Blues gegenüber seiner sitzengelassenen Verlobten. Auch die Klage eines Bewerbers, der Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch haben wollte, obwohl er nicht hingefunden hatte, hört sich so an. Dazu muss ein Landesarbeitsgericht (LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 7.02.2012 – 3 Sa 540/11) dann ruhigen Blutes sagen:

Das Risiko, dass er trotz einer ihm [dem Kläger, Anm. d. Autors] übermittelten Anfahrtskizze und Einsatz seines Navigationsgeräts die Adresse der Beklagten nicht rechtzeitig findet, hat er selbst zu tragen. Bei der C-Straße handelt es sich um eine der Hauptverkehrsstraßen in C-Stadt, die der Kläger zumindest bei Einplanung eines ausreichenden Zeitpuffers zur Suche rechtzeitig h...

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Veröffentlicht im Blog reuter-arbeitsrecht.de.
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