Das Markenrecht: eine typische Existenzgründer-Falle

Das Fernsehen hat ihn für sich entdeckt: den gemeinen Existenzgründer. Viele Sendungen, sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch und besonders im privaten TV, begleiten junge Start-up-Unternehmen in der Phase der Existenzgründung.

Da ein komplett durchorganisierter und -strukturierter Jungunternehmer aus Mediengesichtspunkten eher uninteressant ist, finden wir im Fernsehen Menschen, die mit der Umsetzung ihrer Geschäftsidee heillos überfordert sind – immer nah am Rande des Nervenzusammenbruchs. Doch wenn wir uns die Realität anschauen und die Unterhaltungsintention des Fernsehens von den Geschichten subtrahieren, bleiben typische Fallen, die viele Existenzgründer nahezu magisch anzuziehen scheinen.

Eine dieser Fallen ist das Markenrecht.

Kein Wunder, ist das Thema doch kaum im Alltag präsent und zur Allgemeinbildung gehört es erst recht nicht. Da fehlendes Wissen aber leider nicht vor den Konsequenzen bewahrt, ist eine Start-up-Karriere oftmals schon beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat – wie der folgende Fall eindrücklich illustriert.

An ihrem 50. Geburtstag fällt einer netten Dame plötzlich auf, dass ihr Leben bisher nicht das versprochen hatte, was sie sich einst als junges Mädchen erträumte: Erfüllung im Beruf zu finden, frei zu arbeiten, flexibel und erfolgreich eigenständig in einer Branche, die ihr liegt. Stets hatte sie sich nur um das Wohl anderer gekümmert: zuerst hatte sie die Karriere ihres Mannes gefördert, dann hatte sie die Kinder versorgt und später dann die kranke Mutter gepflegt. Arbeit war für sie stets ein Mittel zum Zweck gewesen; nämlich, um all diese Dinge finanzieren zu können. Doch nun war sie an der Reihe. Das Leben musste doch mehr zu bieten haben als das bisher Dagewesene. Und sie entschied, sich selbstständig zu machen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK