Arbeitsplatz nicht gefunden

Der Kläger hatte sich bei der Beklagten beworben. Diese hatte ihn zum Vorstellungsgespräch eingeladen und eine Anfahrtskizze beigefügt. Trotz (oder wegen?) entsprechend einprogrammierten Navigationsgeräts fand der Kläger die Adresse nicht. Über sein Mobiltelefon rief er bei der Beklagten an und wollte sich von seinem Standort aus dorthin dirigieren lassen. Auch dies misslang. Daraufhin zog er noch am Telefon seine Bewerbung zurück. So weit, so schlecht.

Jetzt aber kommt der Kläger in Fahrt: Er macht Erstattung seiner Reisekosten für das gescheiterte Gespräch in Höhe von 61,80 Euro geltend und zieht, nachdem die Beklagte das ablehnt, vor Gericht. In erster Instanz unterliegt er. Das ArbG Mainz (Urt. vom 12.08.2011 - 9 Ca 380/11) aber lässt die Berufung zu ...

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