Streit oder kreativer Prozess?

Journalisten machen eine für die Demokratie äußerst wichtige Arbeit. Aber manches in der journalistischen Praxis kann ich nicht nachvollziehen und ärgert mich. Eines davon ist, dass man politischen Parteien nicht mehr zugesteht, über wichtige oder auch unwichtige Fragen zu diskutieren. Immer wird das sofort als Streit bezeichnet. Den jeweiligen Vorsitzenden wird regelmäßig Führungsschwäche unterstellt.

Das ist doch schlichtweg Unsinn und zeigt in meinen Augen auch ein schlecht entwickeltes Demokratieverständnis.

Diskussion wird zwar auch oft als Streitgespräch bezeichnet, ist aber doch kein Streit. Es mag dann auch zwischen den verschiedenen handelnden Personen auch Konflikte geben. Aber es geht doch letztlich darum, den gemeinsam richtigen Weg zu finden. Das sind funktionale Konflikte, die die Partei oder sonstige Gruppierung oder Organisation weiterbringen. Eine Partei, eine Organisation oder ein Unternehmen, in dem nicht über den richtigen Weg diskutiert wird, in dem es keine neuen Ideen gibt, ist doch letztlich zum Scheitern verurteilt ...

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