Rezension Zivilrecht: KWG

Luz / Neus / Schaber / Scharpf /Schneider / Weber, Kreditwesengesetz, 2. Auflage, Schäffer-Poeschel 2011 Von ref. iur. David Eckner,Düsseldorf/Vaduz DasBank- und Finanzmarktrecht ist wie kaum eine andere Rechtsmaterie vonpermanenter und dynamischer Überarbeitung geprägt oder geplagt, je nach Ansichtseines Anwenders. Hintergrund dieser außergewöhnlich rapiden Rechtsentwicklungist die Abhängigkeit der Materie vom europäischen Gesetzgeber, der in derposttraumatischen Phase der Finanzmarktkrise in Regulierungsnotstand getretenist. Diesekleine Bestandsaufnahme spiegelt die Tatsache, dass es fast unmöglich ist, einePublikation auf dem „neuesten Stand“ zu halten; Rechtsänderungen zeitigen sichschneller als Druckpressen. Der vorliegende Kommentar zum Herzstück derdeutschen Bankenlandschaft aus dem Hause Schäffer-Poeschel hat sich aber ebendieses Ziel gesteckt. Die Autoren, ganze 42 an der Zahl, jedoch gedenken ihreLeserschaft auf neuestem Stand zu halten, aber auch grundlegend in dieVorschriften des Kreditwesengesetzes mitsamt seiner Verordnungen undBranchenpraxis einzuführen. Ersteres mag der eine oder andere Utopie schimpfen,letzteres haben die Herausgeber mehr als nur befriedigend erreicht. DerKommentar ist brachial: ein Palandtsteht schon fast in seinem Schatten. Dies verwundert nicht. Allein dieSolvabilitätsverordnung gehört zu einem der komplexesten Regelwerke desdeutschen Rechts, was nicht nur ihr Umfang bezeugt ...Zum vollständigen Artikel

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