LG Kiel: Bewerbung mit Listenpreisen wettbewerbswidrig

Das LG Kiel (Urt. v. 30.09.2011 - Az.: 14 O 56/11) hat die Werbung eines Unternehmers mit einem "Listenpreis" für unzulässig erklärt.

Der Beklagte betrieb ein Einrichtungs- und Modegeschäft. Auf den Preisetiketten diverser Möbel hatte er einen "Listenpreis" angegeben, dem ein niedrigerer Abholpreis gegenübergestellt war. Darunter fand sich die zwischen beiden Preisen errechnete Differenz, bezeichnet als "Ersparnis zum Listenpreis".

Die Kieler Richter sahen hierin eine irreführende Werbung. Der Begriff "Listenpreis" sei mehrdeutig. Er könne sowohl ein unverbindlich empfohlener Preis des Herstellers oder Großhändlers, aber auch der (frühere) eigene Preis des Verkäufers sein ...

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