Französisches Steuerrecht – Der Verkauf von französischen Ferienhäusern wird seit dem 1.2.2012 höher besteuert

Der französische Staat ist derzeit dabei, die Steuerlast der Haushalte deutlich zu erhöhen. Die Erlöse aus dem Verkauf von Ferienhäusern sind davon betroffen. Die erhofften Steuereinnahmen belaufen sich auf 2,2 Milliarden. Der Erlös besteht aus dem Veräußerungsgewinn, d.h. aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis für die Immobilie abzüglich der mit dem Verkauf verbundenen Kosten und dem Einkaufspreis.

Die Immobilienpreise sind zwischen 2001 und 2012 im Schnitt um das 2,5-fache gestiegen. Die Steuerreform ist vor diesem Hintergrund besonders erfolgsversprechend für den französischen Staat.

Die Steuerreform betrifft 3,2 Millionen potentielle Häuser und Wohnungen, die als Zweitwohnsitz oder Ferienhaus dienen. Sie bilden einen Zehntel des gesamten Immobilienparks in Frankreich.

Das neue französische Steuerrecht im Immobilienbereich trifft insbesondere die Eigentümer von Ferienhäusern in Frankreich. Betroffen sind außerdem die Immobilien in Frankreich, die nicht von ihrem Eigentümer selber bewohnt werden, wie insbesondere vermietete Immobilien.

Im Gegensatz dazu werden nach wie vor die Veräußerungsgewinne des Hauptwohnsitzes nach französischen Steuerrecht nicht besteuert.

Nach den Bestimmungen des französischen Haushaltsgesetzes Nr. 2011-1977 vom 28.12 ...

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