Fall Kachelmann: Ein Theaterstück und der eigentliche Skandal daran…

© Oliver Weber / pixelio.de

Kann hier ein Skandal stattfinden? DasTheater Felina-Areal erreicht man in der Mannheimer Neckarstadt-Ost durch zwei Hinterhöfe und eine weitere Tordurchfahrt, dahinter findet man die ehemalige Schreinerei der Felina-Werke, die eigentlich Unterwäsche und Dessous herstellen. Und dort, in diesem ehemaligen Schreinereigebäude, ist Sascha Koal nun tätig als “Theatervater”. Und als Papa muss man sich um sein Kind kümmern, auf das es wachse und gedeihe.

Nun ist Mannheim nicht gerade der Nabel der Theaterwelt, noch nicht einmal in der Nähe desselben, auch wenn man es nur auf Deutschland beziehen würde. Und da bedarf es schon eines etwas grösseren Geschützes, um ein Theater für freie Gruppen in einer Schreinerei “far, far away” ein bisschen bekannt zu machen. Doch nun ist Mannheim natürlich auch nicht gerade eine Metropole, in der die spektakulären Themen so richtig wirklich auf der Strasse liegen, und da muss man sich klammern an das, was einem das Leben so vor die Theaterbeine wirft – so knochig die Knochen auch sind…

Sascha Koal jedenfalls dachte sich, der Prozess um den Wettermoderator Jörg Kachelmann, der ja schon seit knapp einem Jahr vom Vorwurf der Vergewaltigung seiner Exfreundin freigesprochen ist, könnte doch ein Thema sein, um seinem Baby ein bisschen überregionale Publicity zu besorgen – natürlich unter Berücksichtigung des erforderlichen künstlerischen Anspruchs. Er schrieb also ein Theaterstück über diesen Prozess und inszenierte dieses auf seiner Bühne, die im ausverkauften Zustand immerhin 60 Zuschauern Platz bietet ...

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