Rezension Zivilrecht: Europäisches Gesellschaftsrecht

Habersack /Verse, Europäisches Gesellschaftsrecht, 4. Auflage, C.H. Beck 2011 Von RiAG Dr.Benjamin Krenberger, Landstuhl Dierasche und dynamische Entwicklung des europäischen Gesellschaftsrechts in denletzten Jahren machte eine Neuauflage dieses Lehrbuchs erforderlich, daszuletzt vor etwa 5 Jahren überarbeitet worden war. Zahlreiche Richtlinien unddie Rechtsprechung des EuGH wurden eingearbeitet, etwa zu den „golden shares“und die „Cartesio“-Rechtsprechung. Ebenso verfeinert wurden die Ausführungenzum Verhältnis des nationalen Rechts zum Gemeinschaftsrecht, sodass der Leserein rundum aufgefrischtes Werk erwarten kann. Aufmittlerweile mehr als 530 Seiten warten die Autoren mit ihren extremtextlastigen Darstellungen auf. Eingeschoben und graphisch abgetrennt sindimmer wieder Zitate aus Entscheidungen zur Verdeutlichung der Erklärungen. DieFußnoten sind reichhaltig und optisch abgetrennt. Ergänzt werden dieAusführungen durch zahlreiche Anhänge. Mitdiesem Werk soll der Leser, gerade derjenige in Ausbildung, einen ersten Zugangzur Materie des europäischen Gesellschaftsrechts erlangen, dieses vomKapitalmarktrecht abgrenzen können und mittels eines strukturierten Überblickssowohl die Beeinflussung des nationalen Rechts durch europäisches Sekundärrecht,aber auch die Vielfalt der nun vorhandenen europäischen Gesellschaftsformen begreifen.Auf diese Weise kann man parallel seine Grundlagenkenntnisse imGemeinschaftsrecht festigen, gerade wenn es um das Wechselspiel derRechtsquellen und die Rechtsanwendung im Detail geht. Schon dieser Aspekt machtdie Lektüre des Buches wertvoll und zwar über einen SchwerpunktbereichGesellschaftsrecht hinaus ...Zum vollständigen Artikel


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