Keine Lust das Kleingedruckte zu lesen? Mechanical Turk!

Wer kennt das nicht: das Lesen von Nutzungsbedingungen, Datenschutzbestimmungen und Privatsphäre-Einstellungen ist oft mühselig und zeitraubend. Da verwundert es nicht, dass gerade bei Apps oftmals Informationen, auf welche Daten der Anbieter Zugriff hat, nicht gelesen werden. Ein kurzer Klick auf den Installations-Button und fertig.

Das Thema „Datenschutz bei Apps “ wurde in jüngster Vergangenheit immer wieder diskutiert. Diese Diskussion könnte jetzt sogar ein neues Geschäftsmodell hervorbringen: Berichten von Heise zu Folge wollen Forscher an den US-Hochschulen Carnegie Mellon (CMU) und Rutgers das Lesen der Datenschutzbestimmungen vor Installation einer App nun auslagern (“crowdsourcen”), und zwar an menschliche Telearbeiter des Amazon Crowdsourcing-Dienstes Mechanical Turk.

Was ist eigentlich Crowdsourcing?

Crowdsourcing bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern eine Nutzung der Intelligenz und der Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet.

Crowdsourcing wird mittlerweile in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt, beispielsweise bei Produktentwicklung und -design (Pril und Ritter Sport), bei der Vergabe bzw. Beschaffung von Klein-Krediten und “Gründungszuschüssen” (Smava oder startnext) oder bei Lösung wissenschaftlicher Probleme (Innocentive, MENDELEY) ...

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