Rezension Zivilrecht: Unternehmenssanierung

Thierhoff / Müller / Illy /Liebscher, Unternehmenssanierung, 1. Auflage, C.F. Müller 2011 Von ref. iur. David Eckner,Düsseldorf/Vaduz Einwuchtiges Hardcover, 31 Autoren und fast 900 Seiten: Das HandbuchUnternehmenssanierung pflügt in erster Auflage über ein Rechtsgebiet mitbesonderer Aktualität und stellt sich damit gegen die wenigen Konkurrenten ganzbesonderes sichtbar auf. Erschienen in der Handbuch-Reihe „Wirtschaftsrecht“des C.F. Müller-Verlags trumpft das Konzept nicht nur durch seineDarstellungsweise, sondern zugleich durch die Aufstellung prominenter Autoren:Neben Jörg Baetge, Andreas Bausch und Christoph G. Paulus sind im Autorenteamzudem Experten aus der Praxis versammelt. Das Buch sorgt entlang derRechtsbereiche für eine wünschenswerte interdisziplinäre und praxisnaheVermittlung des Themas. Dabei lässt es sich jedoch auch wissenschaftlicheDiskussionen nicht außer Betracht. Das Buch ist auf Stand von September 2011,berücksichtigt damit im Wesentlichen den fast unveränderten Entwurf, welcher imGesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) vom 13.Dezember 2011 ausgegangen ist. Unternehmenssanierungenhaben Hochsaison, nicht nur aufgrund der Finanzmarktturbulenzen der letztenJahre, die auch die Realwirtschaft und damit Industrie- und Handelsunternehmenerreicht haben. Die Sanierung ist der allgegenwärtige Schatten jeder operativenUnternehmung. Ursachen zu determinieren, Rechtssicherheit zu schaffen undschließlich vor allem Erfolg bei der „Rettung“ zu haben, sind permanenteBegleiter. Solche Begleiter zu substantiieren, trägt das vorliegende HandbuchRechnung. 11umfangreiche Kapitel sorgen für Durchblick und Weitsicht. Zunächst werden, wiegenerell zu wünschen, die Rahmenbedingungen für Unternehmenssanierungendargestellt. Neben Rechtstatsächlichem wird sogleich das Regelungsumfeldveranschaulicht ...Zum vollständigen Artikel


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