Eine “deutsche Cloud” ?

UPDATE 17.04.2012

Dringend wird gewarnt, das cloud-basierte Microsoft Office 365 oder Windows Azure zu nutzen, da US-Behörden auf die Daten Zugriff haben können. (http://heise.de/-1270455). Gleiches gilt etwa für Citrix-Applikationen, soweit diese webbasiert sind (www.citrix.de/unternehmen/presse/pressemeldungen/2012/03/03_19), auch für Apps, die von Apple verwaltet werden oder für Google Mail. Der Leiter der EU-Netzsicherheitsagentur warnt: "Wenn ich als europäisches Unternehmen den E-Mail-Verkehr in die Cloud gebe, geht er womöglich an amerikanische Unternehmen" (http://heise.de/1383039).

Am wichtigsten aber ist, dass jedes Unternehmen Bußgelder riskiert, das Cloud-Verträge mit Anbietern schließt, die nicht garantieren können, dass US-Behörden auf ihre europäische Datenbank keinen Zugriff haben. Das gilt praktisch für die meistens großen Cloud-Anbieter mit US-Unternehmen als Muttergesellschaft.

Sind diese Garantien nicht möglich, haben Auftraggeber ein Sonderkündigungsrecht und sollten sie baldmöglichst den Anbieter wechseln.

koch@anwaltskanzlei-koch.de

__________________________________________________________________

Aktuell wird diskutiert, ob US-Sicherheitsbehörden Zugriff auf Personendaten auch in Rechenzentren erhalten, die von deutschen Töchter amerikanischer Muttergesellschaften administriert werden ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK