Eine “deutsche Cloud” ?

Aktuell wird diskutiert, ob US-Sicherheitsbehörden Zugriff auf Personendaten auch in Rechenzentren erhalten, die von deutschen Töchter amerikanischer Muttergesellschaften administriert werden. Hintergrund dieser Diskussion ist, dass europäische �verantwortliche Stellen� im Sinne des Datenschutzes Personendaten nicht in Clouds zugänglich machen dürfen, auf die außereuropäische Behörden (und sonstige Datenverarbeiter) Zugriff haben. US-Cloud-Provider werden hier nach US-Recht (Patriot Act) auch dann zur Übermittlung an die US-Behörden als verpflichtet angesehen, wenn dies gegen europäisches Datenschutzrecht verstößt. Für eine deutsche verantwortliche Stelle kann das öffentliche Interesse einer außereuropäischen Stelle aber kein zu berücksichtigendes berechtigtes Interesse i.S.v. § 28 II Satz 2 a BDSG darstellen (Schließlich kann sich die US-Behörde im Wege der Amtshilfe an europäische Staaten wenden) ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK