Das böse Erwachen

Der Kollege Hänsch berichtet hier von einer überaus netten Mandantin, die dann das Mandat für einen Spottpreis beendet haben wollte. Aus dem Blogpost entnehme ich, dass hier die Mandantin wohl schon auf die entstehenden Vergütungsforderungen hingewiesen wurde. Bei dem im Post erwähnten Nachfolger scheint das nicht unbedingt der Fall gewesen zu sein.

Es hat mich nochmals daran erinnert, dass nach wie vor viele Rechtsanwälte es scheuen, bei einem Mandats-Erstgespräch klar und deutlich auf die zu erwartenden Kosten hinzuweisen. Ich kenne das aus meiner früheren Tätigkeit als Rechtsanwalt. Auf der einen Seite befürchtet man den Widerstand des Mandanten, wenn man die entstehenden Kosten offenlegt. Zum anderen fehlt oft das Bewusstsein für den Wert der eigenen Tätigkeit.

Tatsache ist aber, dass das Mandatsverhältnis sich in der Regel nicht gerade positiv entwickelt, wenn man erst später eine für den Mandanten unerwartet hohe Rechnung präsentiert. Die dadurch eintretende Enttäuschung beim Mandanten ist oft nicht mehr wirklich zu heilen. Die unangenehmen Nachrichten sollte der Mandant daher gleich am Anfang erfahren ...

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