Akute Insolvenzgefahr bei HCI Schiffsfonds V und HCI Schiffsfonds VII

Mit Schreiben vom 30. März 2012 wurden Anleger der HCI Schiffsfonds V GmbH & Co. KG sowie der HCI Schiffsfonds VII GmbH & Co. KG darüber informiert, dass für die Schiffe, die beide Fonds zusammen halten, akute Insolvenzgefahr bestehe. Gänzlich neu war die Information um die Schieflage der Fonds nicht, jetzt hat sie aber an Brisanz zugenommen. Erstes Sanierungskonzept gescheitert Bereits Anfang Dezember 2011 hatte man die Anleger unter Hinweis auf die angespannte Situation der Fondsschiffe um weitere Einlagen von insgesamt rd. 2,9 Mio. € gebeten, was allerdings an der fehlenden Bereitschaft der Anleger, Gelder nachzuschießen, scheiterte. Die Krise der HCI Schiffsfonds VII GmbH & Co. KG ist nicht neu. Bereits 2010 musste der HCI Schiffsfonds VII seine Beteiligung an der MS "Frisian Commander" Schiffahrts GmbH & Co. KG veräußern, um Löcher - unter anderem - bei den Beteiligungsgesellschaften MarCherokee Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG und MarComanche Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG zu schließen. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2011 mussten die Gesellschafter erfahren, dass die vorgesehenen zusätzlichen Einlagen in die beiden Schiffsgesellschaften doch nicht geleistet wurden. Angesichts derartiger Informationen wundert es eigentlich nicht, dass die Beteiligung der Gesellschafter an den vorgeschlagenen Maßnahmen nicht den Erwartungen der Fondsgeschäftsführung entspricht. Vielmehr stellt sich Anlegern die Frage, ob sie nicht bereits im vergangenen Jahr über den wirklichen Stand der Bankverhandlungen im Unklaren gelassen wurden. Herabsetzung des Kommanditkaptals mit steuerlichen Fragezeichen Die Fondsgeschäftsführung legt nunmehr einen Vorschlag vor, der - aus Anlegersicht - wenigstens den Teilverlust der Einlage festschreibt ...Zum vollständigen Artikel


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