Hamburg: Messerstecher muss in Psychiatrie

Das Landgericht Hamburg hat einen 27-jährigen Mann dauerhaft in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Zwar leider der Mann an einer paranoiden Schizophrenie und sei daher schuldunfähig. Nichtsdestotrotz sei er für die Allgemeinheit gefährlich. Der Angeklagte musste sich wegen des Todes einer jungen Studentin verantworten. Die Anklage lautete auf Mord, das Gericht wertete die Tat allerdings als Totschlag. Nach den Feststellungen des Gerichts hat der Mann die Frau mit 180 Messerstichen in einem Hamburger Hotel getötet.

( Quelle: Spiegel online vom 04.04.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

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