Anspruch auf Verjährung einer englischen Lebensversicherung abgelehnt

Dass man sich beim Abschließen einer Lebensversicherung die Finger verbrennen kann, wurde erneut unter Beweis gestellt.

Im vorliegenden Fall schloss der Kläger am Anfang des Jahres 1999 eine “Investment-Lebensversicherung” bei einem englischen Lebensversicherer ab, der nach eigenen Werbeangaben mehr Überschüsse als seine “deutschen Mitbewerber” erziele. Statt einem Anstieg stagnierte der Vertragswert jedoch seit 2003. Da einige Bestandskunden im Jahre 2002 eine “Genehmigung eines Vergleichsplans nach englischem Gesellschaftsrecht (“Scheme of Arrangement”)” erhielten, hatte die Versicherung mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Die Versicherungsnehmer erhielten eine Abfindung ihrer Ansprüche gegen eine einmalige Erhöhung des Versicherungswertes.

Keine hinreichende Information bei Abschluss des Versicherungsvertrags

Der Kläger führte an, dass die Information der Beklagten nicht hinreichend gewesen seien und dass er den Versicherungsvertrag unter den tatsächlichen Umständen nicht abgeschlossen hätte ...

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