Bundespolizist leistete Beihilfe zur Ausübung verbotener Prostitution

Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart bestätigte im Urteil vom 27.07.2011 die Entfernung eines Bundespolizisten aus dem öffentlichen Dienst. Die Berufung wurde zurückgewiesen.

Beihilfe zur Ausübung verbotener Prostitution in sechs Fällen

Der Beamte der Bundespolizei hatte seiner Lebensgefährtin mehrmals seine Wohnung für so genannte “Gang-Bang-Partys” zur Verfügung gestellt. Dies geschah mindestens sechs mal mit dem Zweck der Ausübung von Prostitution. Der Beamte habe sich dabei im Nebenzimmer aufgehalten und teilweise auch die Gäste de Veranstaltung begrüßt. Zudem hatte er im Jahre 2000 in einem Pornofilm als Darsteller mitgewirkt, welcher heute noch käuflich zu erwerben ist. Seine Lebensgefährtin ist ebenfalls Darstellerin in diesem Film.

Das Landgericht Stuttgart verurteilte den Beamten wegen Beihilfe zur Ausübung verbotener Prostitution in sechs Fällen zu einer Gesamtstrafe von 30 Tagessätzen zu je 20 Euro ...

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