So erfahren Sie mehr von Ihrem Mandanten

Das A und O eines guten Mandatsverhältnisses ist, dass der Mandant sich vom Rechtsanwalt verstanden fühlt. Meine Erfahrung (auch eigene als Anwalt) ist, dass die Rechtsanwälte überwiegend im Mandatsgespräch zu viel selbst reden und viel zu wenig auf die Bedürfnisse und Interessen des Mandanten eingehen. Das liegt daran, dass die Anwälte immer meinen, dem Mandanten ein sofortiges Ergebnis präsentieren zu müssen. Mir selbst ist erstmals in meiner Ausbildung zum Mediator aufgefallen, wie schwer es mir fiel, einmal nicht selbst zu reden sondern wirklich zuzuhören.

Der beste Weg, mehr Informationen vom (und über den) Mandanten zu erhalten, ist der, offene Fragen zu stellen, die den Fokus erweitern. So kann man zum Beispiel fragen:

Was sind letztlich Ihre Ziele bzw. was wollen Sie erreichen? Welche Bedeutung hat die Sache für Sie (und Ihr Unternehmen)? Was befürchten Sie am meisten? Welche Hindernisse sehen Sie?

Erweitern kann man die Aussagen des Mandanten dann mit einfachen Fortsetzungsfragen wie

Erzählen sie mir mehr… Was sollt ich sonst noch wissen? Können Sie mir ein Beispiel für … nennen?

Offene Fragen lassen dem Mandanten Spielraum, wirklich etwas von sich zu sagen und geben die Möglichkeit, vielleicht auch etwas außerhalb der eigentlichen Sache liegendes aber für den Mandaten wichtiges zu sagen ...

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