Rezension Öffentliches Recht: SGG

Meyer-Ladewig / Keller / Leitherer,Sozialgerichtsgesetz, 10. Auflage, C. H. Beck 2012 Von RA, FA für Sozialrecht, FA für Bau- undArchitektenrecht Thomas Stumpf, Pirmasens Die Vorauflage desMeyer-Ladewig/Keller/Leitherer – kurz Meyer-Ladewig – stammt noch aus September2008 und bedurfte daher dringend einer Überarbeitung, um den Anwender wiederfür einige Zeit auf den neuesten Stand zu bringen. Anlass genug gab es hierfür,insbesondere der Gesetzgeber war rührig in dieser Zeitspanne. Die Änderungen,die Auswirkungen auf das Sozialgerichtsgesetz haben, werden nach demAbkürzungsverzeichnis in einer zweiseitigen Übersicht chronologischdargestellt. So sieht man gleich auf den ersten Blick, was sich alles getanhat. Unnötig zu erwähnen, dass in den letzten Jahren natürlich auch dieRechtsprechung fortgeschritten ist. So kommt die Neuauflage genau zur rechtenZeit. Im Autorenteam des von Dr. Meyer-Ladewig begründeten Kommentars gab eskeine Änderungen, noch immer sind Wolfgang Keller, Richter am LSG Mainz, und Dr.Stephan Leitherer, Richter am BSG Kassel, die Bearbeiter. Der Umfang des Werksist im Vergleich zur Vorauflage um gut 250 Seiten angewachsen, konzeptionelleÄnderungen waren nicht erforderlich. Die Seiten sind nach wie vor unterVerzicht auf platzraubende Fußnoten voll ausgelastet. Gut so. Die verfahrensrechtlichvielleicht interessanteste Neuerung im Sozialgerichtsgesetz ist die Einführungdes bis dato im SGG unbekannten Normenkontrollverfahrens, welches sich nunmehrhinter § 55a SGG verbirgt. Das dem § 47 VwGO nachgebildeteNormenkontrollverfahren des § 55a SGG wurde mit Wirkung zum 01.04 ...Zum vollständigen Artikel


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