“Verteidigungskosten übernehmen wir nur bis 715.000 Euro” – Die Kirche muss schließlich im Dorf bleiben

Modernes U-Boot (nicht von Ferrostaal)

Als Verteidiger haben wir es nicht immer leicht, angemessene Honorare zu vereinbaren und dann tatsächlich auch an das vereinbarte Geld zu kommen. Bisweilen sind die getroffenen Honorarabreden das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind. “Sie können sich tausendprozentig auf mich verlassen”, hören wir so oder ähnlich von unseren Mandanten, wenn wir ausstehende Zahlungen beklagen, “nur im Moment ist da gerade ein Engpass!” Und allzu oft erweitert sich der Engpass auch nicht mehr, so dass uns nur übrig bleibt, aus dem Mandat auszusteigen, wenn wir nicht pro bono arbeiten wollen. Mit solchen Problemen müssen sich die Verteidiger von zwei ehemaligen Managern des Ferrostaal-Konzerns jedenfalls nicht herumschlagen. Ihre Mandanten, ein Ex-Vorstandsmitglied und ein Ex-Prokurist, waren im Dezember 2011 wegen Bestechung ausländischer Amtsträger im Zusammenhang mit U-Boot-Geschäften zu jeweils 2 Jahren Freiheitsstrafe mit Bewährung sowie zur Zahlung fünfstelliger Geldauflagen verurteilt worden ...

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