Quo vadis Rechtsanwalt?

Tja, wohin geht die Anwaltschaft? Tobias Rötger hat sich in seinem Blogbeitrag hier Gedanken über den Ruf der Rechtsanwälte und deren Daseinsberechtigung gemacht. Hier beanstandet er das IKEA-Prinzip bei der Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen.

Tatsache ist, dass das IKEA-Prinzip in verstärktem Maße kommen wird. Im angelsächsischen Bereich wird das unter dem Label “unbundled legal services” gehandelt. Dort werden nur Teile der anwaltlichen Mandatsbearbeitung vom Anwalt erbracht, den Rest macht der Rechtssuchende selbst. Hier hatte ich zu dem Thema bereits gepostet. Dies ist ein Teil der Entwicklung.

Der andere Teil ist, dass heute mit einfachen Mitteln juristisches Wissen kostenlos zu erlangen ist. Wer die Lösung eines juristischen Problems sucht, kann meist eine (erste) Lösung über Google oder Jurablogs finden. Gerade in juristischen Blogs sind viele juristische Themen hervorragend gerade für Laien aufbereitet.

Sind dann die Rechtsanwälte tatsächlich überflüssig? Nein, natürlich nicht! Aber der Schwerpunkt der Tätigkeit wird sich verändern. Das einfache Massengeschäft wird in Zukunft sicherlich mehr und mehr automatisiert ablaufen ...

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Gunter Dueck - Professionelle Intelligenz (mit Markern)

Einfach auf die blaue Zahl klicken um direkt die Stelle anzufahren: 0:30 Warum ist es schwierig etwas zu verändern 2:18 Industrielle Veränderung und Umbruch 4:09 Wenn ich Neues Gründe brauche ich Studiengänge dafür 6:30 Die harten Probleme bleiben: Bücher, Versicherungen, Banken... 8:30 Wissen ist weniger relevant 9:39 Internet als Gesellschaftsbetriebssystem 11:20 Was man machen muss: unterste Ebene vernetzen 12:00 Beispiel Auto mit Betriebssystem 13:55 Das Auto selbst macht weniger Unfälle als Sie. 17:45 Das Management muss sich ändern, hin zu coaching, enabling, der Firma dienen 20:29 Zukunft: z.B. Bibliothek 22:11 Kids sehen das so, ästhetisches Empfinden ändert sich 23:40 Online Märkte 24:18 Elektroautos sind so trivial, ganze Fakultäten verschwinden 27:00 Einführung japanische Kampfkunst 30:55 für normale Menschen in Deutschland Anfänger, Lehrling, Meister 35:00 Wie macht man das konkret? 35:35 Innovation auf Tütensuppenniveau 36:20 Pitstop, Industrialisiert vs. Weltmeister, der echte Meister muss richtig, richtig gut sein. 39:41 Mehr Professionalität am Beispiel Ärzte, Pitstop für Menschen. 42:20 Rechtsanwälte 44:50 Wir müssen uns upgraden, dagegen Ausbildung setzt auf Industrialisierung. 52:00 Nach zehn Runden werden manche richtig gut. 54:30 Erforderliche Kompetenzen, ausser fachlicher Kompetenz 58:50 Professionelle Intelligenzen: IQ, EQ, ... 1:01:30 Kreative Intelligenz, bis zum 8. Lebensjahr 1:04:08 Attraktiv Intelligenz, talent for attractiveness 1:06:08 Vitality, Wille, Instinkte, Vitale Intelligenz, Unternehmertum, Intuition 1:06:30 Sinn 1:06:50 Testergebnisse 1:09:39 In Firmen wird diese Professionalität ersetzt, nicht ausgebildet 1:15:17 Was gibt's zu tun?


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